Dass ich den Herbst schon weit aus früher spüre als die meisten anderen Menschen, dürfte ich schonmal erwähnt haben. Doch wenn er dann erstmal da ist, trauere ich dem Sommer wie die meisten anderen hinterher. Obwohl ich den Winter viel lieber habe als den Sommer, ist der Herbst für mich eine Depri-Zeit. Die Tage werden kürzer. Das Sonnenlicht verliert an Intensität und die Blätter fallen von den Bäumen. Totenstimmung, macht sich in mir breit.
Für die Detailfotografie ist der Winter optimal. Der Sommer lenkt durch seine unzähligen Motivmöglichkeiten vom Wesentlichen ab. Für einen Fotografen im ersten Jahr, ist der Sommer nicht ganz einfach. Es gibt Fotografen die behaupten, dass man für die Fotografie geboren sein muss und Motive sich dann von selbst finden. Das ist nach meinen bereits gesammelten Erfahrungen nicht richtig. Als Fotograf wird niemand geboren. Wenn man kreativ ist macht man auch irgendwann gute Bilder. Das größte Hindernis ist die Bedienung der Kamera. Man muss sich Fachwissen aneignen, was einen ambitionierten Anfänger oft ins wanken geraten lässt. Irgendwann merkt man selbst, dass die Ergebnisse sich deutlich verbessert haben, solange man stets seine Fotos mit einem kritischen Auge betrachtet.
Sich ein Vorbild zu suchen und daraus seine Inspiration zu ziehen ist keine Schande. Wer auch immer sich Fotograf nennt und das verurteilt, sollte sich überlegen das Fach zu wechseln. Das ist meine Meinung. Anfänger kopieren zuerst oft ihr Vorbild und finden dann ihre eigene Richtung. So wurden bereits große Künstler geboren. Wichtig ist auch die richtige innerliche Einstellung. Man sollte sich stets vor Augen führen, dass die populärsten Fotografien nicht von Berufsfotografen gemacht wurden. Zwischen einem Kunstfotografen und einem Berufsfotografen liegen Welten. Beide kommen jedoch ohne ein gewisses Maß an Kreativität nicht zum Erfolg.
Ich verabschiede mich für ein paar Tage. Wenn ich wieder komme, bin ich wieder da.
Heute habe ich einem ganz besonderen Menschen eine Freude bereitet und das freut mich. Mein Mailpostfach bekam heute die ein oder andere Dankesmail. Sowas ist schön zu lesen, wenn man versucht einem ganz lieben Menschen eine Freude zu bereiten und das dann auch noch geklappt hat :) Es ist ja so, dass ich hier ja schon recht viele Kommentare zu meinen Artikeln bekomme und die meisten lösche ich immer noch, weil sie mir nicht gefallen. Ich möchte nicht gelobt werden, ich möchte wissen was die Leute denken und das kann nicht zu jeder Tageszeit ein Lob sein. Ihr lest ja selbst den Namen auf meinem iPhone. Martina. Sie ist ein Mensch, der mir sehr ans Herz gewachsen ist. Sie ist eigentlich immer für mich da gewesen und dabei denke ich oft, dass sie bestimmt tausend andere, wichtigere Dinge zu erledigen hat. Trotzdem schreibt sie mir, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das finde ich toll und ich habe heute auch einfach mal Danke gesagt, mit meinem Paket.
Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten. Ich bin dabei gesund zu werden. Zumindest habe ich dieses Gefühl. Der Schein trügt, denn die heutige Spritze vom Arzt senkte das Fieber, was aber nicht heißt, dass ich nun gesund bin. Ich muss Freitag fieberfrei sein und deswegen wurde zu härteren Mitteln gegriffen. Eine Erkältung kann ich mir momentan nicht leisten.
Was ich euch noch zeigen kann ist dieses Lied.
Das war damals die erste CD, die ich mir kaufte. Der Mark Oh Love Song. Die guten alten Raver Zeiten. Ein paar Jahre später hatte ich noch eine Darude und Voodoo & Serano Phase und dann ging es über deutschen Hip Hop direkt in den Rock.
Mein Fieber ist wieder da. Gestern schien es gesunken zu sein. Heute Morgen ist es wieder da und das noch höher als vorher. Ich bleibe heute den ganzen Tag im Bett liegen. Freitag muss ich unbedingt fieberfrei sein. Nein, kein durch den Club gehüpfe. Ist eine ernstere Sache, die ich hier nicht breit treten werde. Noch nicht! Vielleicht blogge ich iwann drüber.
Jedenfalls bin ich platt bevor der Tag richtig begonnen hat. Bitte seht von Krankenbesuchen ab, denn mir geht es heute wirklich nicht besonders.